Reha, Sport & Entspannung…

… hat am 18.4.2016 begonnen…

Nun bin ich schon wieder eine Woche auf der schönen Insel Föhr.
Dieselbe Klinik wie vor 2 Jahren zur AHB. Es ist eigentlich ganz praktisch, wenn man sich schon auskennt. Denn dann weiß man schon, wo man was findet, muss sich nicht großartig zurecht finden und die Entspannung kann direkt beginnen.

Es ging auch ganz easy los. Ich bin Montagmittag angekommen, hatte dann schon 2 kurze Termine und Montagabend bin ich zum Begrüßungstreffen gegangen, um die weiteren neu angereisten Gesichter zu sehen. Daraus ist dann auch wieder direkt eine lustige Truppe entstanden und ich konnte den Mädels direkt schon grob das Haus zeigen.

Am Dienstag war dann wiegen angesagt… mit Klamotte, Schuhen, zu einer anderen Zeit und zu einem anderen Tag als sonst und mit Frauenkram…zack 2,3 kg mehr als noch am Freitag vorher *motz*. Aber nun gut. Am Mittwoch haben wir unsere Therapiepläne bekommen und seitdem ist Kalorien verbrennen angesagt!

Mit der Ärztin habe ich meine Reha-Ziele besprochen:
– Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit
– Stressbewältigung

In meinem Therapieplan wird dann nach und nach folgendes auftauchen:
– Aquajogging
– Bogenschießen
– pulsgesteuertem Ergometertraining (total cool, ich will auch so ein Gerät zu Hause haben)
– Gerätetraining
– Tanztherapie (klingt komisch…aber alles was kcal verbrennt, mache ich mit)
– Schwimmen
– Wirbelsäulengymnastik
– Autogenes Training
– diverse Vorträge zur Stressbewältigung, Medikamentenschulung, sportlicher Betätigung etc.
–  Lehrküche (ja, ich bin dank meines Wiegeergebnisses bei einem BMI von 25,5)

Dazu kommen dann noch diverse freiwillige Angebote, für die man sich täglich mit seinen Strichcode-Auklebern einkleben kann.

Volles Programm, so hört es sich zumindest an…. und heute? Mein Plan fängt mit Mittagessen um 12:45 Uhr an… Gehört das zu meinem Entspannungsprogramm? Also für mich ist das alles andere als entspannend. Zum freien Ergometertraining oder zum Gerätetraining kann ich nicht, weil ich da erst ab 13:00 Uhr rein darf. Draußen regnet es, sodass ich gerade keinen Bock auf meine Laufklamotte habe… *schonwiedermotz*.
Dann halt nicht…

Aber um kurz nach zehn werden die freiweilligen Angebote ausgehangen und für heute Abend steht Bauch, Beine, Po und Zirkeltraining dran. Da werde ich dann direkt zwei meiner Aufkleber los. 🙂

Mit dem Essen klappt es hier ganz gut. Zum Frühstück genehmige ich mir Obstsalat mit zwei Esslöffel Joghurt, ein paar Leinsamen und Haferflocken, sowie eingeweichtem Dinkel und ein paar Rosinen. Dazu Cappuchino. Mittags lasse ich das Dessert weg. Abends lasse ich die Kohlenhydrate weg. Wenn also morgen früh auf der Waage nicht deutlich was zu sehen ist… findet ihr mich im Fitnessraum. 😉

Ich fühle mich hier auf jeden Fall wohl. Auch wenn die Zimmer echt alt eingerichtet sind und der Speisesaal noch immer sehr laut. Aber irgendetwas ist ja immer.
Viel wichtiger ist, dass die Leute um einen herum stimmen. Und da kann ich mich nicht beschweren (und das schreibe ich natürlich nicht nur, weil hier evtl. mal jemand drüberliest 😉 ). Im letzten Jahr, als ich im Schwarzwald war, hatten wir ja schon eine lustige Truppe und Yvonne vom letzten Jahr ist am Mittwoch auch hier angereist. Das haben wir gut hinbekommen. 😀

…ich glaube, ich muss doch gleich mal Regenradar checken und gucken, ob es eine regenfreie Stunde gibt, in der ich eine kurze Strecke laufen kann…

Apropos laufen… Letzten Mittwoch habe ich das erste Mal wieder Zirkeltraining mitgemacht… alter falter…7 Stationen á 30 Sekunden. Das Ganze 4 Mal. Ich war total im Eimer…und meine rechte Wade/Kniekehle auch…schön zerstört…NEIN, ICH HABE NICHT ÜBERTRIEBEN… Aber wenn der Trainer vor einem steht und sagt: „Das geht schneller!“…dann geht es auch schneller… *flöt*
Netterweise hat mir Sabine (die Heilpraktikerin unserer Truppe) angeboten, mir eine Honigmassage für meine Wade zu verabreichen. Das war keine Streicheleinheit und war zum Schluss echt hart. Aber total gut! Und mit Voltaren und Arnika hat es meine Wade überlebt und ist für heute Abend wieder Zirkeltrainingtauglich. 😀

Ja, Reha ist schließelich kein Kindergeburtstag!

Nun ist es viertel vor zehn. In einer halben Stunde kann man sich für die freiweilligen Angebote einkleben. Und dann gucke ich mal, ob ich Lust habe, bei dem Wetter rauszugehen. Oder so… oder häkeln…oder faul sein…oder…mal gucken. 🙂

Es ist auf jeden Fall klasse, wieder direkt das Meer vor der Tür zu haben. Das alleine entspannt schon ungemein.

So, dann werde ich mich mal wieder ausklinken.
Drückt mir die Daumen, dass ich meine Verlängerung bekomme.
Bis Mittwoch bekomme ich Bescheid, ob es klappt.

Euch einen guten Start in die Woche!

 

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die alten Muster…

…nein, nicht Tapetenmuster, sondern Verhaltensmuster.

Man fällt doch irgendwie immer wieder hinein. Man kann sich noch so oft vornehmen, dass es nicht so sein wird, dass man mehr auf sich achtet, denn man hat ja schließlich schon den Warnschuss in Form einer Krebserkrankung bekommen… nach dem Warnschuss in Form eines Hörsturzes vor zig Jahren… wieviele Warnschüsse braucht der Mensch (bzw. ich) um diese auch mal Ernst zu nehmen?
Eigentlich weiß ich es doch. Ich soll mich nicht stressen lassen, ich soll mich mehr um mich kümmern, ich soll mich entspannen und Dinge machen, die mir Spaß bringen.

Klappt total gut…bis gar nicht…

Das ist wie mit Diäten oder Ernährungsumstellungen. Eine Woche klappt es, man fühlt sich super, ist gut drauf und hat ein super Ergebnis. Und zack! … die alten Muster, man beschubst sich selbst, zählt nicht mehr alle Kalorien oder Points oder was auch immer, denn es hat ja letzte Woche soo gut geklappt, dass es für den Rest des Lebens reichen muss…

Genauso ist es bei mir mit dem Stress (was nicht heißt, dass es mit der Ernährung bei mir nicht auch so ist). Ich weiß, was mich stresst und spreche es auch laut aus…und mache es trotzdem… Das beste Beispiel ist die Arbeit. Man will sich beweisen, dass man genauso belastbar ist, wie vor dem ganzen Behandlungsgedöns…wozu eigentlich?… Ach ja, ich bin ja schließlich hart, lasse nichts und niemanden an mich heran und werde mit Sicherheit nicht zugeben, dass ich nicht mehr so kann wie noch vor gut 2,5 Jahren. Und was habe ich davon? Richtig, nichts! Außer, dass mein Körper mir mal wieder den Mittelfinger zeigt. Da ich anscheinend nicht lernfähig bin, habe ich mich selbst mit Ohrdruck, Schwindel und Dünnhäutigkeit bestraft (wie anstregend, wenn man bei jeder Kleinigkeit gleich Tränen in den Augen hat). Immerhin habe ich es nicht ignoriert (so dumm kann selbst ich nicht sein) und bin zum Arzt gegangen. Nach einer kleinen Diskussion (er wollte mich bis zur Reha krankschreiben, ich wollte das natürlich nicht…wie war das grad mit „dumm“?), habe ich nun also einen gelben Zettel, der mich bis zur Reha aus dem Arbeitsverkehr zieht.

Also versuche ich nun mal wieder, mehr an mich zu denken und mehr für mich zu tun.
So werde ich mich ganz entspannt um meine Häkelprojekte und meinen Sport kümmern.
Es wird übrigens besser! Ich habe von meinem Bruder & Family fiese Laufsocken von Falke bekommen, die mit Noppen im Achillesbereich versehen sind. Wenn ich diese Socken beim Laufen anhabe, kann ich ein paar kilometer durchgehend laufen, bis die Schmerzen wieder eintreten. So bin ich doch tatsächlich schon wieder 5km am Stück gelaufenkrochen. 🙂
Heute erstelle ich mir einen Trainingsplan, mit dem ich ab dem 1.4. loslege… sofort ist mir echt zu stressig. 😉
Mich persönlich motiviert und diszipliniert es mehr, wenn ich jeden Tag irgendwas abhaken/eintragen kann. Und sei es nur, dass ich 5 Minuten Yoga am Tag mache. Dieses Jahr liegen noch 2 Hochzeiten an und bis dahin würde ich gern in meine Kleider hineinpassen….was nach aktuellem Stand mal wieder heißt: 8kg abnehmen…dieses Miststück von Waage bleibt so lange in der Badezimmerecke stehen, bis sie sich entschuldigt hat…

Ich werde mich gleich für einen kleinen Karfreitagslauf umziehen und danach die Eierwärmer für Ostermontag fertig machen. So sehen sie übrigens aus:

Eierwärmer

Euch allen frohe Ostern und lasst Euch nicht stressen! 🙂

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Reha & Tamoxifen

Ich habe in diesem Jahr ja noch gar kein Lebenszeichen von mir gegeben…Ich bin da! 🙂

Die gute Nachricht zuerst: Meine Reha wurde nun doch bewilligt und so fahre ich im April wieder nach Föhr (Dort habe ich auch meine AHB verbracht).

Die „schlechte“ Nachricht: Meine Muskelbeschwerden werden nicht weniger….ich bin extrem genervt, dass ich keinen sportlichen Ausgleich habe um mich auszupowern und abzureagieren…. und um das ein oder andere zuviel zugeführte kilocalorienchen wieder zu verbrennen.

Ich gehe sogar so weit, dass ich darüber nachdenke, Tamoxifen abzusetzen…
Seit September 2015 kann ich nicht mehr so sporten wie ich will. Vor einigen Wochen wollte ich zumindeste eine kleine Runde, ganz locker und ganz langsam laufen….und musste nach 1km gehen. Die Schmerzen in der Ferse sind dann so stark, dass ich kaum noch auftreten kann. Das geht dann zwar wieder nach ein paar Schritten, aber das Ergebnis ist natürlich alles andere als befriedigend.

Heute früh hatte ich wieder ein FollowUp-Gespräch im Krankenhaus. Auch dort habe ich das Thema Tamoxifen angesprochen und mir kurz die Meinung vom Doc abgeholt. Allgemein, sagt er, tendiert man ja eher dazu den Zeitraum von der 5-Jahres-Einnahme auf 10 Jahre zu verlängern (ja, haben wir schonmal gehört und gelesen).
Eine Alternative zum Tamoxifen wären Aromatasehemmer…die mich dann direkt in die Postmenopause zimmern (also schon die Zeit nach den wechseljahren) und die „Abbruchrate“ von den Aromatasehemmer sind wesentlich höher als die von Tamoxifen.

Toll… Danke für die Info…hilft total…wenig…kein Stück.

Und dann fängt es im Kopf an zu arbeiten. Ein Abwägen nach dem anderen. Um wieviel Prozent mag das Rückfallrisiko durch Tamoxifen verringert werden? Und nur mal angenommen, ich bekomme in einigen Jahren einen Rückfall, trotz Tam…dann sagt man sich, dass man es sich hätte sparen können. Setze ich es ab und bekomme einen Rückfall, schiebt man es wahrscheinlich darauf, dass man es abgesetzt hat. Wie man es dreht und wendet…letztendlich muss ich für mich abwägen, was mir meine Lebensqualität wert ist (darüber muss man normalerweise keine 3,5 Milisekunden nachdenken).

Ich werde jetzt noch bis zur Reha versuchen, meine Muskulatur so „schonend wie möglich“ zu lockern und dann dort mit den Ärzten auch nochmal über die Antihormone sprechen.
Danach werde ich eine Entscheidung treffen. Natürlich ganz stark davon abhängend, wie sehr mich diese fiesen kleinen Tabletten in meinem sportlichen Dasein einschränken.

Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich darüber alles andere als erfreut bin. Und obwohl ich mich bisher nie so richtig beschwert habe, habe ich aktuell das Gefühl, dass ich nur noch am „rumjammern“ bin. Ich bin dünnhäutiger geworden und das macht mir echt zu schaffen.

Naja…wird schon.

Nützt ja nix!!!

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In Hamburg sagt man Tschüss…

…also: Tschüss 2015!

Ich freue mich auf’s nächste Jahr. In diesem ist mein Kopf nicht einmal wirklich zur Ruhe gekommen. Wie auch, es war ja eine ganze Menge los.

Eigentlich wollte ich auch schon viel früher einen Beitrag schreiben, bin aber zeitlich nicht dazu gekommen. Und wenn ich mal Zeit hatte, habe ich doch tatsächlich versucht mich zu entspannen und nach Möglichkeit nicht vor einem Bildschirm zu sitzen…

Ich brauche dringend Hirnentspannung sonst flippe ich noch aus!
Ach ja, ihr wisst ja gar nicht warum…

Thema Achillessehne.
Ich war bei einem zweiten Orthopäden, da die Beschwerden mit meinen Achillessehnen nicht weniger geworden sind und ich nun schon seit 4 Monaten damit zu tun habe.
Der Doc hat mich auch vernünftig untersucht und sogar Ultraschall bei meinen Hacken gemacht. Ich habe ihm gesagt, dass meine Chemo- und Strahlentherapie vor gut 1,75 Jahren beendet wurde. Er fragte mich direkt nach Tamoxifen und dann war alles klar… NEBENWIRKUNGEN… meine Fresse (huch, es bahnen sich Kraftausdrücke an) war ich geknickt. Durch die Antihormone ist meine Muskulatur der rechten Körperhälfte (dabei ist doch links meine schlechte Körperhälfte) total angespannt und verhärtet. Dadurch laufe ich „unrund“ und habe deshalb Schmerzen in den Schultern und Achillessehnen. Die Muskulatur gilt es nun zu lockern.
Gute Nachricht: Ich darf wieder Joggen…locker…langsam…kurze Strecken…und eigentlich doch lieber Nordic Walking statt Joggen… Kein Kraftsport, dafür lieber Schwimmen, spazieren gehen, Rad fahren…Bewegungstherapie also. Alles Dinge, die ich so unheimlich gerne mache… Dazu die Info, dass es ein langer mühsamer Weg sein wird. Ganz nach dem Motto „Zwei Schritte vor, einen zurück“. Ich muss nicht erwähnen, dass sich diese Info für mich angehört hat wie das Quietschen mit Kreide auf einer Tafel.
Aber immerhin weiß ich jetzt, was ich machen kann, damit es besser wird…was mich allerdings nicht davon abgehalten hat, den kompletten Rückweg im Auto zu heulen. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, aber es war irgendwie wie ein Schlag ins Gesicht.

Apropos Schlag ins Gesicht…mein Reha-Antrag wurde abgelehnt.
Also Widerspruch eingelegt, von einem Arzt zum nächsten um Atteste zu sammeln und diese dann eingereicht. Drückt mir also die Daumen, dass es doch noch was wird.

Alles wird gut… Ich gehe mit folgendem Plan ins neue Jahr:
Frühschwimmclub nutzen (hab mich schon angemeldet), Radeln vorm TV, lockere Joggingrunden, Reha-Genehmigung abwarten und gaaaanz viele Massagen! Ach ja, häkeln natürlich auch. Habe diverse Häkelprojekte, die umgesetzt werden wollen.

Allen ein entspanntes „reinrutschen“! Happy Silvester!

Ich sitze übrigens gerade in Dänemark beim Kamin, meinem iPad auf dem Schoß und dem ersten Gläschen Sekt (weitere folgen definitiv) 🙂

PS: So ähnlich hatte ich den Beitrag vor ein paar Stunden auch schon geschrieben und dann ist da was mit dem Speichern und veröffentlichen schief gelaufen…ich war KAUM genervt…es wundert mich gerade etwas, dass das iPad noch heil ist 😉

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Ich war zur Inspektion…

…und ich rede nicht von meinem Auto 😀

Vor guten 2 Wochen stand mal wieder die all6monatige Mammographie an.
Ich weiß gar nicht, ob ich schonmal geschrieben habe, wie das so im allgemeinen abläuft.
Also nur kurz: Man wartet vor einer Reihe schmaler, mit Nummern beschrifteter Türen (wie beim Röntgen auch), wird aufgerufen und findet sich dann in einem Mikroraum (denn kleiner könnte er kaum sein) wieder, um sich auszuziehen. Es war morgens um kurz nach sieben…ich verschlafen…die MTA sah auch noch nicht gerade fit aus…
Und dann fragt sie mich etwas verdutzt, ob ich denn wüsste, warum bei den letzten zwei Malen beide Brüste mammographiert (keine Ahnung, ob es das Wort gibt) wurden…ich wusste nichtmal mehr, dass es so war…hinterher habe ich in meiner schlauen Nachsorge-Excel-Tabelle nachgesehen, da ich eigentlich immer eintrage, ob beide oder nur eine dran sind…und demnach wären jetzt auch beide dran gewesen…nach deren Info aber nicht…sie ist auch extra nochmal zum Doc gegangen und hat nachgefragt…ok…ich schlage mich nicht drum, dass mir beide Brüste auf 2cm gequetscht werden. Also war es diesmal nur die betroffene und beim nächsten Mal wieder beide.
Nachdem wir nun also dieses erquickende Unterhaltung geführt haben, habe ich sie gefragt, ob ich bitte kurz das Gerät fotografieren darf…ich hätte eher ihr Gesicht fotografieren sollen 😀 … Auch mit dem Wort „Blog“ konnte sie, glaube ich, nicht soviel anfangen. Ursprünglich wollte ich eigentlich fragen, ob sie ein Foto machen kann, während meine Brust in dem Gerät ist… vielleicht beim nächsten Mal 😉

Ach ja. So sieht das Ding übrigens aus:
20151005_Mammo
Frau stellt sich davor,
wirft das gute Stück auf die schwarze Ablage,
die MTA zubbelt an einem herum, bis man richtig steht
und lässt dann diese weiße Armatur mit der transparenten Platte die Hauttasche zusammenquetschen bis man sich fragt, wie diese danach jemals wieder normal aussehen soll.

Aber es ist nicht weiter schlimm. Klar, ist es nicht angenehm, aber ich zumindest habe keine Schmerzen dabei….und es nützt ja auch nix 😉

 
Nach der Untersuchung kam dann wie gewohnt wieder die Sonographie und dann war ich auch schon um kurz vor acht wieder raus aus der Praxis.
Als ich dann den Brief gelesen habe, musste ich etwas grinsen:
20151005_Befund

Aha..
Inspektion also…
🙂

 

 

 

 

 
Meine nächste Inspektion steht morgen an. Meine Achillessehnen sind leider noch immer nicht wieder lauffähig…bzw…ich habe sie geschrottet…
Ganz brav habe ich ca. 4 Wochen pausiert…dann kam der Köhlbrandbrückenlauf am 3.10., den ich natürlich mitgelaufen bin (ging ja schon wieder). Nach den 12km und zweimal über die Brücke war auch soweit alles gut (immerhin unter 1h30m geschafft :-D). Eine Woche später hatte ich wieder einen Lauf. Diesesmal in einem Einkaufszentrum bei uns. Der Lauf war für eine Stunde angesetzt, in der man soviele Runden (a 520m) laufen konnte, wie man schafft. Jede Runde hat einen Euro für einen guten Zweck gebracht. Leider habe ich morgens, kurz bevor ich losgefahren bin, gemerkt, dass ich den Zeitmess-Chip nicht an meine normalen Laufschuhe festmachen konnte, da ich bei denen mittlerweile Schnellverschlüsse dranhabe…und so griff ich zu meinem anderen Paar Laufschuhe, wo ich noch normale Schnürsenkel dran habe…dafür aber keine Dämpfung…fand ich in dem Moment nicht schlimm…und seit dem Lauf kann ich nicht mehr richtig auftreten. Ich habe offiziell einen an der Hacke…denn die schmerzen bei jedem Schritt und teilweise auch im Ruhezustand. Das ist nun gute 1,5 Wochen her und ich hoffe, der Doc hilft mir morgen (nachdem ich mir sicher eine Predigt anhören darf).

Bei der Gelegenheit werde ich ihn fragen, ob er mir eine Überweisung zum Physiotherapheuten geben kann, oder ob ich damit zu meinem Gyn muss.
Ich hatte es vor einiger Zeit schon einmal. In meinem linken Arm zieht es, wenn ich ihn strecke. Das habe ich nun wieder. Auch schon seit ca. 3-4 Wochen. Und wenn ich in die Achsel greife (das hört sich an, als wenn ich eine riesige Achsel habe)….also wenn ich die Achsel abtaste, dann kann man einen Strang fühlen. Fühlt sich an, wie ein gespanntes, dünnes Seil. Bei meinem letzten Besuch im Krankenhaus (ich habe Herzkissen geliefert), war meine Studienschwester da und da habe ich es erwähnt…zack, Flyer von einer Physiotherapeutin in der Hand. Nennt sich Strangbildung und ist wohl eine Verhärtung der Lymphbahn….super…öfter mal was Neues… Also: abklären lassen. Ich habe den Fehler gemacht und danach gegoogelt….das kann vielleicht fies aussehen…Also: schnell abklären lassen.

Da ich anscheinend also momentan eher mehr als weniger Beschwerden habe, hat mich das auch nochmal bestärkt die nächste Reha zu beantragen.
Nächste Woche muss mein Gyn mir noch ein Formular ausfüllen, welches ich hinterherschicke und dann heißt es Daumen drücken! Falls es klappen sollte, werde ich dieses Mal versuchen in die Rehaklinik in St. Peter Ording zu kommen und evtl. klappt es auch bei einigen Mädels aus der AHB und Reha. Wäre ja ganz cool, wenn man schon ein paar bekannte Gesichter dort trifft.

So, jetzt muss ich mich weiter um mein Herzkissen-Projekt kümmern. Habe schließlich nicht ewig Urlaub 😉

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nur kurz zur Info…

…ich bastel aktuell an einem neuen Webauftritt inkl. neuem Logo. Ein paar Tage noch, dann sieht es hier aus wie neu 🙂

…und nachdem ich diesen Beitrag veröffentlich habe, merke ich, dass ich im falschen Blog bin… *lach*

Die Info gilt für Herzkissen-Hamburg.de…hier ändert sich so schnell nix 😉

Kurzmitteilung | Veröffentlicht am von | Kommentar hinterlassen

2 Jahre nach der OP…

…wow…zwei Jahre ist es schon her…

Ursprünglich wollte ich an dieser Stelle ein Bild von einer hinter mich gebrachten Krassfit-Challenge posten, so nach dem Motto: „2 Jahre nach der OP bin ich krass fit!“ 🙂
Leider hat mir meine Achillessehne einen Strich durch die Rechnung gemacht und so saß ich das Wochenende auf der Couch und ärgere mich mal wieder über meinen Körper.
Aber den Beitrag inkl. Finisher-Foto (hoffe ich zumindest) wird im nächsten Jahr nachgereicht! Immerhin habe ich bis dahin Zeit, wirklich krass fit zu werden 😉

Ich würde gern schreiben, dass alles mittlerweile wieder voll normal ist und so wie vor der Erkrankung. Aber als wenn mein Körper mich daran erinnern möchte, dass eben nicht alles wieder so ist wie vorher, habe ich seit einigen Tagen… ich möchte schon fast Wochen sagen… immer mal wieder recht starke Knochenschmerzen und bin teilweise von einer Sekunde auf die nächste totmüde oder ich habe kurze, leichte Schwindelanfälle. An trockene Schleimhäute und einen überempfindlichen Körper, der recht schnell k.o. ist, habe ich mich ja mittlerweile gewöhnt.

Alles nicht tragisch, aber eben totaler Nervkram, wenn dann auch noch die Achillessehne meint, sie muss mich am Laufen und damit an der Teilnahme von Laufevents hindern…

Und ich weiß natürlich, dass ich selbst mit diesen Nebenwirkungen nichts zu meckern habe, da es weitaus schlimmere Nebenwirkungen gibt, aber mir ist grad danach…*motz*

Ansonsten ist soweit alles im Lot. Anfang Oktober steht die nächste Mammographie an und danach werde ich die nächste Reha für 2016 beantragen.

Ich lege heute also die Füße hoch und werde den restlichen Sonntag mit Häkelkram auf der Couch verbringen… Bei dem Satz muss ich grad lachen, denn gerade gestern hat mir mein Bruder ein Foto von meinem 81jährigen Opa geschickt, der sich eine Playstation 3 gekauft hat und am Autorennen zocken war… und ich sitze auf der Couch und häkel…verdrehte Welt 😀

Schönen Sonntag!

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