In Hamburg sagt man Tschüss…

…also: Tschüss 2015!

Ich freue mich auf’s nächste Jahr. In diesem ist mein Kopf nicht einmal wirklich zur Ruhe gekommen. Wie auch, es war ja eine ganze Menge los.

Eigentlich wollte ich auch schon viel früher einen Beitrag schreiben, bin aber zeitlich nicht dazu gekommen. Und wenn ich mal Zeit hatte, habe ich doch tatsächlich versucht mich zu entspannen und nach Möglichkeit nicht vor einem Bildschirm zu sitzen…

Ich brauche dringend Hirnentspannung sonst flippe ich noch aus!
Ach ja, ihr wisst ja gar nicht warum…

Thema Achillessehne.
Ich war bei einem zweiten Orthopäden, da die Beschwerden mit meinen Achillessehnen nicht weniger geworden sind und ich nun schon seit 4 Monaten damit zu tun habe.
Der Doc hat mich auch vernünftig untersucht und sogar Ultraschall bei meinen Hacken gemacht. Ich habe ihm gesagt, dass meine Chemo- und Strahlentherapie vor gut 1,75 Jahren beendet wurde. Er fragte mich direkt nach Tamoxifen und dann war alles klar… NEBENWIRKUNGEN… meine Fresse (huch, es bahnen sich Kraftausdrücke an) war ich geknickt. Durch die Antihormone ist meine Muskulatur der rechten Körperhälfte (dabei ist doch links meine schlechte Körperhälfte) total angespannt und verhärtet. Dadurch laufe ich „unrund“ und habe deshalb Schmerzen in den Schultern und Achillessehnen. Die Muskulatur gilt es nun zu lockern.
Gute Nachricht: Ich darf wieder Joggen…locker…langsam…kurze Strecken…und eigentlich doch lieber Nordic Walking statt Joggen… Kein Kraftsport, dafür lieber Schwimmen, spazieren gehen, Rad fahren…Bewegungstherapie also. Alles Dinge, die ich so unheimlich gerne mache… Dazu die Info, dass es ein langer mühsamer Weg sein wird. Ganz nach dem Motto „Zwei Schritte vor, einen zurück“. Ich muss nicht erwähnen, dass sich diese Info für mich angehört hat wie das Quietschen mit Kreide auf einer Tafel.
Aber immerhin weiß ich jetzt, was ich machen kann, damit es besser wird…was mich allerdings nicht davon abgehalten hat, den kompletten Rückweg im Auto zu heulen. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, aber es war irgendwie wie ein Schlag ins Gesicht.

Apropos Schlag ins Gesicht…mein Reha-Antrag wurde abgelehnt.
Also Widerspruch eingelegt, von einem Arzt zum nächsten um Atteste zu sammeln und diese dann eingereicht. Drückt mir also die Daumen, dass es doch noch was wird.

Alles wird gut… Ich gehe mit folgendem Plan ins neue Jahr:
Frühschwimmclub nutzen (hab mich schon angemeldet), Radeln vorm TV, lockere Joggingrunden, Reha-Genehmigung abwarten und gaaaanz viele Massagen! Ach ja, häkeln natürlich auch. Habe diverse Häkelprojekte, die umgesetzt werden wollen.

Allen ein entspanntes „reinrutschen“! Happy Silvester!

Ich sitze übrigens gerade in Dänemark beim Kamin, meinem iPad auf dem Schoß und dem ersten Gläschen Sekt (weitere folgen definitiv) 🙂

PS: So ähnlich hatte ich den Beitrag vor ein paar Stunden auch schon geschrieben und dann ist da was mit dem Speichern und veröffentlichen schief gelaufen…ich war KAUM genervt…es wundert mich gerade etwas, dass das iPad noch heil ist 😉

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6 Antworten zu In Hamburg sagt man Tschüss…

  1. Sandra schreibt:

    Hi Melli, ich war bisher stille Leserin mit einem ähnlichen Weg wie deinem. Was du an Nebenwirkungen beschreibst, mache ich auch gerade durch.
    Ich wünsche dir für das kommende Jahr ganz viel Gesundheit…. und immer schön einen Fuß vor den anderen setzen 😉
    Danke für dein Blog!
    Liebe Grüße
    Sandra

  2. Sabine Ahsbahs schreibt:

    Hallo,
    Ich wünsche dir einen schönen Silvesterabend und einen guten Rusch. Für das Neue Jahr alles Gute, Glück und Gesundheit.
    Ich bin gerade beim Reha – Antrag, ich hoffe, ich habe nichts vergessen.
    Im November haben wir mit einem Jahr Verspätung unsere Seereise auf der Aida Bella in Súdostasien gemacht. Es war toll, aber auch anstrengend.
    Im Januar habe ich meine 1. Brustaufbau OP. Davor habe ich Bammel, aber ich will es ja so.
    Dieses Jahr war recht anstrengend. Immer weniger Personal und die Verbliebenen werden krank. Ich hoffe das meine 1. REHA genehmigt wird, dann noch etwas Resturlaub zu Erholung.
    Alles Gute und liebe Grüße
    Sabine Maikäfer

    • Gabriele Rohr schreibt:

      Hallo liebe Sabine, entschuldige bitte die ungewöhnliche Anfrage. Könnte es sein, dass wir uns kennen? Ich bin per Zufall hier auf dieser Seite gelandet. Ich bin leider auch sehr krank.
      Kann es sein, dass Du meine Cousine bist? Ich würde mich freuen von Dir zu hören.
      Lieben Gruß
      Gabriele Rohr
      Email Adresse:
      gabriele-rohr@t-online.de

  3. Ich wünsche mir für dich, dass dein Jahr gut wird … 🙂

  4. Eva schreibt:

    …ich wünsche Dir ein wundervolles neues Jahr, das alles Gut oder sogar besser wird. Ich hoffe, Dein Reha Antrag geht nun durch. Es ist schön, mal wieder was von Dir zu hören !

    Mir haben sie sogar meinen 1. Reha – Antrag nach AHB abgelehnt, obwohl ich von der Chemo kräftig was abbekommen habe und die AHT für Reuma gesorgt hat. Boh ich war sauer. Ich stelle dieses Jahr einfach noch einen. Fertig. …. und überhäufe ich sie mit Attesten.

    Alles liebe Eva

  5. Gabriele Rohr schreibt:

    Hallo liebe Sabine, entschuldige bitte die ungewöhnliche Anfrage. Könnte es sein, dass wir uns kennen? Ich bin per Zufall hier auf dieser Seite gelandet. Ich bin leider auch sehr krank.
    Kann es sein, dass Du meine Cousine bist? Ich würde mich freuen von Dir zu hören.
    Lieben Gruß
    Gabriele Rohr
    Email Adresse:
    gabriele-rohr@t-online.de

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