Erste Drainage ist raus

und ich hatte es mir total schmerzhaft vorgestellt. Hab aber nichts gemerkt (puh).

Morgen die zweite und dann ab nach Hause 🙂
…auf die Couch…und die Süßigkeiten vernichten, die mir zum Glück nicht mitgebracht wurden… 😉

Letzte Nacht konnte ich ein wenig besser schlafen und habe auch mal keine Geräusche durch die Ohropax gehört (und es muss wohl ziemlich laut gewesen sein…meine Bettnachbarin sagte was von drei Geburten, die sie trotz Ohropax gehört hat)

Dann bringen wir die paar Stunden mal hinter uns, was dank zahlreicher Besuche (Danke an alle!) kein Problem ist.

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Die Nacht

war ätzend.

Mit Sport-BH nur auf dem Rücken liegend schlafen…äähhh…geht gar nicht.

So richtig viel geschlafen habe ich also nicht. Hinzu kam, dass meine Bettnachbarin zwischendurch Schmerzlaute von sich gegeben hat, den Flur runter die Neugeborenen geschrien haben und das Zimmer trotz Vorhänge quasi Taghell erleuchtet war… Super…

Schmerzen…ja…aber ob die Braunüle, der Rücken vom Liegen oder die OP-„Wunde“ unangenehmer ist, kann ich grad nicht sagen. Die Braunüle muss auf jeden Fall schleunigst raus.

Schmerztabletten nehme ich vorerst nicht. Ist auszuhalten.

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Nach der OP…

Dreimal dürft ihr Raten…..hatte ich noch immer Hunger 😁

Um 13:50 Uhr wurde ich zur Vorbereitung gefahren. Dort wurden Puls und Blutdruck gemessen. Beim Blick auf den Puls sagte die Schwester nur: „Meine Güte sind Sie ruhig“…. Ich habe ja gemerkt, dass ich nicht aufgeregt war, aber einen Puls von 63 hätte ich dann doch nicht erwartet. Die Ruhe in Person (gleich neben dem Teufel).

Dann wurde die Braunüle gesetzt.
Ich hatte die Wahl, ob Handrücken oder weiter oben am Arm… die Wahl fiel auf „weiter oben“….dann war eine Venenklappe im Weg und das Teil musste doch in die Hand…ganz toll… ABER: Man achte auf die Farbe 😉

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Gegen 14:30 Uhr wurde ich dann in den OP gerollt (also das Bett, nicht ich… trotz des vergangenen Schoki-Lebkuchen-vieleabendlicheKohlenhydrate-Konsums)

Und dann war ich auch schon weg.
Aufgewacht bin ich um kurz nach vier.
Schnarcher und weitere Menschen im Raum, die ihre Geräte zum Piepen gebracht haben…nerv…..Durst….HUNGER!

Hab mir kurz ein Schmerzmittel verpassen lassen und dann ab auf die Station.

Mao hat auch schon gewartet und mir einen leckeren Kaffee aus dem Kühlregal mitgebracht (guter Mann 😘)

Die OP ist lt. Ärztin super gelaufen.
Der Schnitt wurde direkt am Brustwarzenhof vorgenommen um das kosmetisch beste Ergebnis zu erzielen. Bei der Entnahme des Wächterlymphknotens gab es auch keine Probleme.

Ich habe auch gerade schon die Info bekommen, dass ich lt. aktuell vorliegenden Ergebnissen zur mittleren Risikogruppe gehöre. Bedeutet: Wir müssen auf die Ergebnisse der Pathologie und der Labors in ca. 2 Wochen warten. Dann weiß ich, ob ich eine Chemo umgehen kann oder nicht.

Um 17:30 Uhr habe ich dann endlich was zu Essen bekommen!

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So…dank der Drainagen, die aus meiner Brust hängen, soll ich die Toilette das erste mal nach der OP nur mit Schwester aufsuchen….ich hasse Krankenhäuser 😉

*Klingel*

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Im Krankenhaus…

wartet man und wartet man und hat Hunger….und darf nichts essen…und wartet man…..

Um 7:30 Uhr sollten wir heute früh im Krankenhaus sein. Seit kurz nach sieben sind wir hier…und saßen bis eben im Wartezimmer der Station.

Ich habe nun gerade das Technetium zur Markierung des Wächterlymphknotens in die Brust gespritzt bekommen.

Und nun kommt es: die OP ist für 13:30 Uhr angesetzt!!! Bis dahin bin ich der Teufel in Person…ich stehe schon morgens mit Hunger auf….habe jetzt auch schon Hunger…

Mittlerweile bin ich in Zinmer 15 auf Station C2 angekommen und darf hier auf die OP warten….

Und dann kam gerade eine Ernährungsschwester hier herein und bespricht mit mir den Essensplan….Magen knurrt!!!

Ich melde mich also nach der OP wieder….irgendwann heute Nachmittag…

Hier das brandaktuelle Muster vom OP-Hemd:

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die vorerst letzte Hormon-Tablette

alle Wecker und Erinnerungen können nun wieder ausgeschaltet werden.

Die Herausforderung 21 Tage lang jeden Tag eine Tablette zu nehmen wurde gemeistert 😉
Ja ich weiß, ist für die meisten ein Klacks, aber ich bin ein klitzekleines bisschen stolz auf mich.

Das war quasi die Generalprobe für die noch kommende 5 bis 10-Jahres-Hormontherapie, die ich nach allen anderen Behandlungen noch vor mir habe. Zum Glück gab es kaum Nebenwirkungen, sodass ich mir über eine weitere Einnahme der Hormone keine Gedanken mache (außer natürlich um die verhasste tägliche Einnahme).

So, dann mache ich mir langsam mal Gedanken darüber, welche meiner technischen Geräte für 4 Tage mit ins Krankenhaus einziehen werden 🙂

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OP-Vorgespräch

nach ein paar Tagen ohne News, ohne weitere Nebenwirkungen, ohne Zwischenfälle nun endlich wieder etwas Input.

Heute Vormittag waren wir im Krankenhaus zum OP-Vorgespräch und diverse Fragen wurden geklärt. Nebenbei wurde dann auch noch die Brust begutachtet, es wurde mir Blut abgenommen und eine Urinprobe musste ich auch noch abgeben…für einen Schwangerschaftstest…. HAHA… guter Witz.  Die Ärztin fragte erst einmal einigermaßen mitleidig, ob mit mir/uns schon über das Thema Kinderwunsch mit Krebs gesprochen wurde… kurze Aufklärung unsererseits (trägt bzw. trug man eine Hormonspirale eigentlich zum Spaß?).

Dann ging es zu den KeyFacts (für Aja: Eckdaten ;-)) der OP.

Die Vorbereitung:

  • Ich bekomme nächsten Donnerstag einen Anruf und damit die Info, wann ich am Freitag den 20.9. im Krankenhaus sein muss
  • Am Donnerstag selbst darf ich bis einschl. Mitternacht essen und trinken. Ab da nur noch Wasser trinken
  • Freitag früh (vermutlich gegen 7:00 Uhr) werde ich dann ins KH müssen (zum Glück fährt Mao mich, denn ich werde um die Uhrzeit noch schlafen ;-))

Im Krankenhaus:

  • Da bekomme ich erst einmal ein Kreuz auf die Brust gemalt und dann wird mein Wächterlymphknoten markiert. Dafür wird mir ein radioaktiver Stoff in den Tumor gespritzt (falls wir uns recht erinnern, nennt der sich Technetium) und bei der OP wird der dem Tumor am nächsten liegende Lymphknoten via Geigerzähler gefunden und entfernt
  • Der Tumor selbst wird dann auch endlich entfernt. Die erste Frage, die ich dazu hatte war, ob das entstehende Loch nicht zufällig mit Fett aus Bauch oder Oberschenkeln wieder aufgefüllt werden muss… muss es aber nicht, da der Tumor (zum Glück) klein genug ist. So wird einfach das drum herum liegende Gewebe etwas aufgelockert und dann soll es nicht mehr auffallen… wie auch… bin schließlich auch schon Ü30 😉
  • Die OP ansich soll ca. 45 Minuten dauern
  • Der Lymphknoten wird nicht direkt überprüft, sondern erst in die Pathologie geschickt
  • Der Tumor wird auch entsprechend untersucht und im Rahmen der Studie in diverse Labore geschickt
  • Nach ca. 3 Tagen kann ich dann das KH wieder verlassen.

Soweit der heutige Input.

Meine persönliche Hiobsbotschaft für den heutigen Freitag den 13.: Nach der OP heißt es ca. 4 Wochen kein Sport, bei dem Arme und Brust mitwirken… wenn also mein Muskelfaserriss in der Wade endlich verheilt ist, kann ich weder Joggen noch Schwimmen… grmpf…. (ok… schwimmen ist mir eh egal…)

Darauf ein Glas Rotwein. Prost!

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Autschn…

Nebenwirkungen durchlesen macht doch Sinn, ansonsten hätte ich mir jetzt evtl. Gedanken gemacht.

Seit 1,5 Tagen immer wieder stechende Schmerzen beim?/im?/am? Tumor.
Ist ja lt. Beipackzettel ein gutes Zeichen. Das werte ich also als solches und freue mich über die Schmerzen…(als wenn jemand mit einer…nein mit mindestens 3 Nadeln… und ich meine nicht die, die man nicht merkt… einfach mal drauf los sticht).

Ansonsten alles  „So weit, so gut“

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Schlaflos…

Schlaflos-Phasen kenne ich ja zur genüge. Aber aktuell  ist es rekordverdächtig.
Ich frage mich, warum ich mich Abends überhaupt ins Bett lege. Gibt es eigentlich einen Preis für das häufigste „imBettherumdrehen“? (das einzig lustige daran ist meine Frisur nach dem Aufstehen)

Ich mache wirklich drei(tausend) Kreuze, wenn mein Muskelafaserriss verheilt ist und ich mich  zumindest körperlich wieder auspowern kann.

Eigentlich wollte ich heute früh zum Schwimmen, aber auch dafür habe ich schon eine Ausrede gefunden 😉
Naja, Ausrede ist es nicht wirklich.  Seit einigen Tagen ist mein linkes Auge wie „angestrengt“ und es sieht mit Kontaktlinse nicht mehr scharf. Ob das nun doch ein Anflug von Nebenwirkungen der Hormone sind oder vielleicht eine Folge von Schlaflosigkeit ist… keine Ahnung… werde die Kontaktlinsen auf jeden Fall ein paar Tage nicht nutzen, was das Schwimmen mit Schwimmbrille (ohne Sehschärfe) etwas einschränkt.

Na dann sind heute die entspannenden Sportarten wie Yoga und einweniglaminatverlegen dran.

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Es geht voran…

Nachdem ich mich nun tagelang nutzlos gefühlt habe (ja ich weiß, ich brauche Kraft, soll mich entspannen…bla), habe ich nun die nächsten Termine. Das ist gut! Ich brauche Termine, Daten, Fakten.

Bis einschl. 18.9. nehme ich noch die Tabletten und am 20.9. ist dann direkt die OP.
Voraussichtlich kann ich dann auch den Montag oder Dienstag drauf wieder aus dem KH. Das klingt doch gar nicht so schlecht. Hatte schon damit gerechnet, dass ich mindestens eine Woche da bleiben muss (und wer will das schon).
In der Zwischenzeit wird mein Gewebe weiterhin untersucht und wir warten auf das erste Ergebnis der Risikoeinstufung. Was das bedeutet?

  • Risikoeinstufung niedrig = ich werde zu 99,9% keine Chemo benötigen
  • Risikoeinstufung mittel = wir müssen ein weiteres Ergebnis der Gewebeuntersuchung nach der OP abwarten, was ca. 2 bis 2,5 Wochen nach der OP vorliegen wird. Chancen stehen also 50/50
  • Risikoeinstufung hoch = ich werde zu 99,9% eine Chemo machen müssen bzw. es würde mir eine Chemo empfohlen werden (müssen muss ich mal gar nichts)

Wie es mir geht? (hat die Frage überhaupt jemand gestellt? ;-))
Gut soweit. Ich weiß noch immer nicht, was genau Entspannung bedeutet (gleich erstmal Staubsaugen… so kann man sich hier auch nicht entspannen) und fühle mich etwas nutzlos. Aber ansonsten psychisch und physisch top (abgesehen von meinem noch nicht ganz verheiltem Muskelfaserriss, der mir das Joggen noch nicht erlaubt…grmpf).
Nebenwirkungen der Tabletten: Biser keine. Nicht einmal die als „sehr häufig“ beschriebenen Kopf- und Knochenschmerzen….habe nichts dagegen, wenn das so bleibt.

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sind noch immer keine Nebenwirkungen im Anmarsch…puh…hoffentlich bleibt es so.
Ich hätte absolut keinen Bock auf andauernde Übelkeit oder ähnliches. Mit allem anderen komme ich irgendwie klar (denke ich), aber Übelkeit ist mies.

*drücktsichselbstdiedaumen*

Erstellt am von tomatenauge | Hinterlasse einen Kommentar