HH – Halbzeit & Hirnmus

Kann doch nicht sein, dass schon wieder 2 Wochen um sind. Geht echt schnell.

HALBZEIT! Heute habe ich mir die 4. Dröhnung abgeholt. Damit liegen schon 43 Tage Chemo-Therapie hinter mir, 56 Tage habe ich noch vor mir, bis ich am 30. Januar die letzte bekomme und es dann mit der Bestrahlung weiter geht.

Heute war es wieder recht kurzweilig. Wir haben viel gelacht, sodass die Ärztin irgendwann meinte, von außen würde man nicht denken, dass dieses Gelächter aus dem Chemo-Zimmer kommt 😉

Es ist jedes Mal auf´s Neue erstaunlich, wie schnell man einige Nebenwirkungen der Medis spürt. Während die Vormedikamente laufen, unterhält man sich normal und sobald die Medis durchlaufen sagt und hört man während den Unterhaltungen öfter mal „Wie heißt das noch?“, „Wo war ich gerade?“, „Was habe ich gerade erzählt?“, „Mir fällt das Wort gerade nicht ein.“…Hirnmus… Darüber haben wir uns auch gleich (versucht) zu unterhalten und das hat die Schwester mitbekommen und sagte uns, dass es eine Chemo-Demenz gibt…. DAS erklärt einiges!

Ansonsten kann ich nur sagen, dass es mir soweit gut geht (Husten ist auch endlich weg), man aber schon merkt, dass man von Chemo zu Chemo etwas schlapper wird. Nicht viel, aber spürbar.

Heute habe ich endlich mal daran gedacht, ein Foto von der Nadel zu machen die mir in den Port gejagt wird. Ist leider etwas unscharf geworden und da ich das Foto nach der Infusion gemacht habe, ist der automatische Schutz direkt auf der Spitze (das komische Plastikteil vorne dran). Aber die Länge der Nadel ist doch gut zu erkennen 😉 Also alle, die an einer Nadelphobie leiden, sollten sich das folgende Foto jetzt nicht angucken (geht das überhaupt?) 🙂 :
Infusionsnadel inkl. Schutz

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ein kurzer böser Gedanke…

Ich freue mich jeden Tag darüber, dass meine Augenbrauen noch da sind (auch wenn sie etwas dünner sind) und meine Wimpern nach wie vor nicht an der Mascarabürste hängen bleiben….

aber eben schießt mir ein Gedanke durch den Kopf…die Medis sollen Krebszellen und damit schnellwachsende Zellen abtöten…genau deswegen fallen Haare aus und sämtliche Schleimhäute gehen flöten, weil sie zu den schnellwachsenden Zellen gehören…wenn es also meine Haare schon schaffen zu überleben…

Bescheuert, aber Gedanken kann man nicht aufhalten. Soweit der böse Gedanke. Das Gute ist, dass ich mir darüber keine weiteren Gedanken machen muss, denn ich habe bestimmt keine versteckten fiesen kleinen Zellen (außer Fettzellen…und die sind nicht versteckt) in mir drin!

kurzer Zwischenstand: Mein Husten ist seit heute endlich so gut wie weg. Die leicht tauben Fingerspitzen sind noch da (stören aber nicht weiter). Ansonsten ist soweit alles gut!

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Es kribbelt in den Fingern…

und ich meine nicht dieses kribbeln, wenn man was erledigen/tun/machen möchte.

Eine der möglichen Nebenwirkungen bei einer Chemo sind taube oder kribbelnde Hände und Füße oder auch nur Finger und Zehen.

Eine der „Chemo-Kolleginnen“ hatte dies schon kurz nach Beginn ihrer Chemo und da ich es bisher nicht hatte, habe ich doch glatt gedacht, dass ich diese Nebenwirkung auslasse…

Vor zwei Tagen fing es auf jeden Fall an. Die Fingerspitzen von Zeige- und Mittelfinger sowie vom Daumen der rechten Hand sind leicht taub. Man merkt es erst, wenn man etwas greift, festhält oder auf der Tastatur herumhackt. Dann kribbelt es leicht in den Fingerspitzen.

Das Ganze nennt man auch Neuropathie und es handelt sich dabei um eine Nervenschädigung durch die Chemo. Darüber kann man jetzt natürlich auch wieder vieles lesen und auch die üblichen Horrorszenarien, in denen die Nervenschädigung über 1 Jahr anhält oder gar nicht mehr verschwindet. Aber größtenteils erledigen sich diese Nervenschädigungen nach Ende der Chemotherapie.

Man kann der Neuropathie vorbeugen, indem man während der Infusion Coolpacks um Hände und Füße wickelt. Durch die Kälte werden die Blutgefäße in den Extremitäten zusammengezogen und damit kommt weniger Gift (man könnte auch Substanz sagen, aber nennen wir das Kind mal beim Namen) an. Nochmal zur Erinnerung… die Infusion vom Gift (Flüssigkeit und Vormedikamente mal außen vor) läuft 3 Stunden… 3 Stunden die Hände und Füße in Coolpacks gewickelt???!!! brrrr…da verschlimmert sich direkt meine Erkältung.

Ich werde beobachten, ob sich das Kribbeln bzw. die Taubheit verstärkt oder ob es zum nächsten Chemo-Zyklus weniger wird. Und da meine „Chemo-Kollegin“ beim letzten Mal die Coolpacks gewählt hat, kann ich sie nächste Woche fragen ob es etwas gebracht hat.

Jetzt kann ich auch nachvollziehen, wie blöd diese Taubheit beim Stricken/Häkeln/Nähen ist 😉

PS: Mein Husten ist noch immer nicht weg. Wird jetzt mit ACC Akut 600 und viel Tee bekämpft

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Immer noch krank… und genervt

Ich hasse es!

Ein paar Tage ne leichte Erkältung…im November…ok, damit kann man leben…
Aber heute ist Tag 11 und ich habe das Gefühl, dass es eher schlimmer als besser wird.

Es fing harmlos mit Halsschmerzen an, kurz mal Meditonsin genommen und dann waren die Halsschmerzen nach 2 Tagen weg. Dann kam der Reizhusten… und bleibt bisher…
Seit heute gesellt sich dann auch wieder der Halsschmerz dazu und um es komplett zu machen auch noch ein wenig Kopfschmerz…vom Taschentuchverbrauch mal ganz abgesehen…

Vorerst habe ich nur Tee getrunken und keine weiteren Medikamente genommen, aber nun reicht es.
Silomat, Mucosolvan, Meditonsin, ACC Akut, Aspirin ich komme!

Bevor ich mich nun aber bis oben hin zustopfe um die Erkältung aus dem Körper zu vertreiben, muss ich mich kurz rückversichern, ob ich auch alles nehmen darf.
Im Rahmen der Chemo und Studie müssen alle Medikamente vorher abgesprochen werden, damit es nicht zu unerwünschten Wechselwirkungen kommt. Typische Erkältungsmittelchen können zwar gefahrlos genommen werden, aber sicher ist sicher.

…auch sicher ist, dass man am Wochenende zu Erkältungsmitteln greift, ohne nachzudenken und sich vorher abzusprechen… und so habe ich in den letzten zwei Tagen natürlich schon was gegen den Husten genommen um möglichst schnell wieder fit zu sein.

Ich habe mich aber gerade brav im Krankenhaus gemeldet und mit einer der Ärztinnen telefoniert. Ich habe grünes Licht für Mucosolvan, sollte allerdings eher zu Paracetamol als zu Aspirin greifen. Und ich muss im Auge behalten, ob ich Fieber bekomme, denn während einer Chemobehandlung wird einem bei Fieber direkt Antibiotika verabreicht.

Fazit: Ich bin extrem genervt, dass mich (mal wieder) etwas vom Sport abhält!!
Wenn ich im Winter aussehe wie das Michelin-Männchen, dann bitte nur wegen dicken Klamotten und nicht, weil sich die körpereigenen Fettrollen weiter entfalten!

… jetzt noch eine andere Sitzposition auf der Couch einnehmen…Teechen…Obst…Wolldecke…

 

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3. Chemo

und schon wieder 2 Wochen um….kinders, wo bleibt die Zeit.

Also 3. Chemo heute. Man bekommt bei der Chemo ein sogenanntes EMLA-Pflaster, was man auf den Port klebt. Auf diesem Pflaster ist eine Creme (EMLA), womit die Haut betäubt wird und der Einstich für die Infusionen nicht ganz so doll weh tut. Da ich eine Pflasterallergie habe, hatte ich bei meiner 2. Chemo eine rot juckende Haut vom Pflaster… also Creme gekauft. Die war auch total günstig…:
EMLA-Creme

5g für EUR 7,25

Mittel zur örtlichen Schmerzausschaltung…
nett geschrieben 😉

Mao fragte mich als erstes, ob dann auch der Finger betäubt ist, mit dem man den Port eincremt.
Die Frage kann ich verneinen, sofern man sich den Finger hinterher mit einem Tuch abwischt 🙂
Bevor ich „angestöpselt“ wurde, gab es ganz schön viel „Aufregung“ in der Tagesklinik (bestehend aus 5 Sesseln in einem Raum von ca. 5m x 2,5m). Bei der ersten „Kollegin“ kam kein Blut beim Port und musste aus der Armvene entnommen werden, bei der 2. „Kollegin“ (die ihre erste Chemo hatte) gab es Probleme beim „anstechen“ und der Oberarzt kam dann und hat es gemacht… ich wollte wegrennen ;-).

Aber bei mir lief zum Glück alles glatt und so wurde ich um kurz nach acht „angestöpselt“ (Bild von der Nadel, die da reinkommt, mache ich in 2 Wochen ;-)) und um viertel nach eins war ich fertig. Blutbild war gut, es gab keine Verzögerungen.

Eigentlich wollte ich meinen Schal zu Ende stricken, aber zwischen Lesen, Brötchen essen und zum Klo rennen, haben wir so viel gequatscht und gelacht, dass die Zeit recht schnell verging. War eine nette Runde heute 🙂

Der chemische Geschmack hat sich auch schon eingestellt und ich mag schon wieder kein Wasser. Somit vertilge ich eine Kanne Tee nach der anderen um den Geschmack etwas loszuwerden.

Morgen dann wieder ins Krankenhaus um die Neulasta-Spritze abzuholen.
An dieser Stelle würde normalerweise ein „grmpf“ kommen, aber ich verbinde das gleich mit einem Mittagessen in der Schanze mit den lieben Kollegen 🙂 Also kein „grmpf“.

Und nun kann der Croque-Lieferant klingeln! HUNGER!

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Krank sein und Chemo…

…das verlangt dem Körper anscheinend so einiges ab.

Seit drei Tagen habe ich zum Abend hin fiese Halsschmerzen und einen blöden Husten.
Jetzt merke ich an den kleinsten Dingen, dass der Körper einiges zu tun hat.

Ich muss momentan keinen Sport machen um erschöpft zu sein…einkaufen reicht.
Die paar Schritte durch den Supermarkt, nach Hause fahren, die leichteste Tüte
(wirklich jetzt…sonst nehme ich Mao immer die schwere Tüte ab, damit er die Kisten tragen kann :-)) vom Auto die ca. 40 Meter zum Haus getragen…und total k.o.

Vorgestern habe ich einen schönen großen Topf Chili con Carne gekocht und hatte nicht mal die Kraft es vernünftig umzurühren…da steht man in der Küche, rührt im Topf und fühlt sich als wenn man einen Baum kleingehackt hätte. Ich habe mich dann mit Mao beim umrühren abgewechselt…

Meine kleine Nichte (knapp 7 Monate) mal kurz ein paar Stufen hochgetragen… sie muss mindestens 50kg gewogen haben.. 😉

Wie kommt man (speziell ich) damit klar? Richtig… so gut wie gar nicht. Also wird (zähneknirschender weise) ein Schonprogramm durchgezogen, damit ich möglichst schnell wieder fit bin. Immerhin steht am Donnerstag schon die 3. Chemo an und da haben meine Abwehrkräfte wichtigeres zu erledigen als Halskratzen und Husten zu eleminieren.

Tee, Couch, getrocknete Früchte und eine Bedienung bitte!

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oben ohne..

…ich habe es gestern ja schon angekündigt. Die Haare sollen heute rasiert werden.

Ursprünglich wollte ich noch einen Smiley oder ein biohazard-Zeichen „zupfen“, bevor die Haare ganz abkommen. Das hat sich dann aber nach dem Duschen von alleine erledigt.
Im ersten Moment dachte ich, statt Wasser kommen Haare aus dem Duschkopf (kann ja mal vorkommen ;-)) Nachdem ich den Kopf dann mit den Händen abgerubbelt habe, waren nicht mehr sehr viele da (aber die dafür recht regelmäßig):

Melli_15.11.2013-mittags













Habe mich ein wenig wie ein gerupftes Huhn gefühlt und der Luftzug beim Gehen (den ich bisher nie wahrgenommen habe) hat sich am Kopf ganz merkwürdig angefühlt.

Die paar Härchen braucht auch kein Mensch, also kam der Nassrasierer zum Einsatz.
Mao hat ganz schön gekämpft mit den paar Zippeln 🙂
Aber nun ist es vollbracht, und ich habe ab sofort keine Haare mehr auf dem Kopfkissen, die ich einatmen kann :-). Es fühlt sich etwas kalt an…und man merkt jeden Gnubbel am Kopf

Melli_15.11.2013-abends















vielleicht sollte ich über eine Schlafmütze nachdenken…

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Kopfschmerzen im Bein…

keine Ahnung, wie ich es besser beschreiben soll…

Stellt Euch fiese Kopfschmerzen vor, nur dass diese partiell in den Beinen auftreten.
Man könnte es natürlich auch einfach Muskelschmerzen nennen, aber wer kann es sich damit vorstellen? Mit Kopfschmerzen kann wohl jeder etwas anfangen…und falls nicht: so ähnlich wie Muskelkater, aber unangenehmer… oder so wie Muskelverhärtungen kurz vor einem Krampf…oder wie tausend Stecknadeln nur ohne Nadeln 🙂

Diese leichten Schmerzen habe ich seit einigen Tagen. Teilweise nur Morgens und im kompletten Körper, ab und an aber auch nur in der rechten Wade oder im linken Oberschenkel….oder im Ellenbogen…oder im Oberarm…partiell halt…

Mal schauen wie sich die Muskelschmerzen entwickeln, denn eigentlich ist morgen Joggen angesagt.

Und die Haare müssen morgen ganz ab! Die kurzen Haare fallen nach und nach auf´s Kopfkissen und ich habe Nachts das Gefühl, dass ich die Dinger einatme (bäh).

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Alkohol & Chemo..

… kann das gut gehen? sollte man das tun? sollte man es nicht tun? Was tut man seinem Körper damit (zusätzlich) an?

Darüber kann man einiges im Internet lesen… von „oh Gott, bloß nicht“ bis „naja, was soll´s.“

Die Frage, die ich den Ärzten bisher in regelmäßigen Abständen gestellt habe: „Gibt es irgendwelche Einschränkungen?“ – Antwort: „Nein, machen Sie alles so wie bisher auch, sofern es möglich ist.“

Bedeutet für mich: „Hallöchen Rotwein.“ 🙂 (und Sport natürlich nicht zu vergessen).
Natürlich habe ich dann auch noch einmal nachgehakt: „Also auch beim Alkohol und Sport?“ – Antwort: Generelles Bla Bla über regelmäßigen Alkoholkonsum (in Maßen, nicht zu viel etc.), aber ansonsten nichts einzuwenden.

Bei meiner ersten Chemo hat eine der Patientinnen erzählt, dass ihr der Rotwein an den ersten drei Tagen nach der Chemo nicht so richtig schmeckt (KATASTROPHE), was ich als „pro Wein“ sehe. Aber man bekommt die Frage nach dem Alkohol tatsächlich sehr häufig gestellt. Demnächst stehen Geburtstage, Weihnachtsfeiern oder einfach
nettes Zusammensein mit Freunden (schließt das jetzt Geburtstage und Weihnachtsfeiern aus? :-)) an und ich bekomme immer wieder mit erstauntem Gesicht die Frage gestellt: „Darfst Du denn Alkohol trinken?“. Da ich nichts gegenteiliges von den Ärzten gehört habe, bejahe ich diese Frage natürlich.

Und ganz ehrlich, wenn sich Alkohol und Chemo nicht vertragen, hätte ich das doch mittlerweile merken müssen (schrieb sie und nahm einen Schluck Dornfelder…Danke an Janet für das lecker Essen heute und die derbst nette Gesellschaft ;-)).

Ich werde daher wie immer nicht viel auf die Meinung anderer legen und einfach gucken, wie es mir damit geht. Man kann sich über jedes Thema kaputt lesen und sicherlich gibt es auch Menschen, die allein vom Lesen schon irgendwelche Beschwerden bekommen, aber das bin bestimmt nicht ich. Also fühle und höre ich weiterhin auf mich und tue was mir gut tut….und wenn das gerade ein Glas Dornfelder ist, dann ist das so 🙂

Prost!

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Schlapp & Bäh

Normalerweise sprinte ich unsere hausinternen 14 Stufen hoch und runter…

Wenn ich nun die Stufen hochsprinte fühle ich mich, als hätte ich gerade einen 5km-Lauf in Rekordzeit hinter mich gebracht…schlapp…doof…also werde ich versuchen meinen Ehrgeiz im Zaum zu halten und meinem Körper nicht allzuviel abzuverlangen…
Am Freitag habe ich daher statt Joggen (das wäre selbst mir am Tag nach der Chemo zu heftig) seit langem mal wieder Yoga gemacht und das war sooo gut. Das erste Mal Yin-Yoga ausprobiert und das hat mir doch tatsächlich beim Einschlafen geholfen! Ich freue mich schon auf die Montag-Abend-Yoga-Session 🙂

Das war „Schlapp“… nun zu „Bäh“.

Wenn man mit einem chemischen Geschmack im Mund aufwacht…bäh
Wenn man den Geschmack nicht wirklich wegbekommt…BÄH
Wenn frisches Wasser so schmeckt, wie abgestandenes Blumenwasser riecht….BÄÄHH

Da wundert es mich auch nicht, dass ein leicht flaues Magengefühl aufkommt. Aber solange ich nicht zu den Tropfen gegen Übelkeit greifen muss, ist alles gut.

Die größte Sorge die ich aktuell habe ist die, dass sich meine Wimpern nach einem nächsten Schminkvorgang evtl. nicht mehr im Gesicht sondern an der Mascara-Bürste befinden… denn das Augenbrauen zupfen merke ich kaum, was meine „ich-will-wimpern-und-augenbrauen-nicht-verlieren-angst“ etwas schürt. Zu den Augenbrauen nachmalenden Mädels gehöre ich nämlich normalerweise nicht 😉

Jetzt erstmal den Körper etwas spazieren gehen lassen (und bei der Gelegenheit Stoff für weitere Kopfbedeckungen kaufen) und danach geht es gepflegt auf die Couch 🙂

Schönen Sonntag!

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