Entschieden: Studienteilnahme

Ab heute offiziell krankgeschrieben… sehr merkwürdig wenn man sich (noch) nicht krank fühlt…

Alles wissenswerte über die Studie haben wir uns durchgelesen und alle Fragen mit dem Oberarzt heute besprochen
(juhu, ich darf trotzdem noch ein Gläschen Rotwein trinken :-))

Ich werde also an der Hormontherapie-Studie teilnehmen.
Mit meiner Einwilligung an der Studie teilzunehmen wurde es irgendwie ganz hektisch um uns herum. Immerhin bin ich die 5. Patientin in dem KH, die für die Studie in Frage kommt. Deutschlandweit sind es dann doch schon ca. 60 Patientinnen.
Meine Unterschrift für die Herausgabe meiner Gewebeproben wird benötigt, hier noch eine Unterschrift, da noch eine und ach ja, da natürlich auch noch eine. Ach, ich habe eine Hormonspirale? Der Oberarzt ruft direkt bei meinem Frauenarzt an und zack habe ich morgen einen Termin für die Entfernung des besagten Utensils…. na herrlich… da habe ich am meisten schiss vor… wie sich das anfühlt weiß ich… aber anderes Thema 🙂

Was jetzt passiert:
– Die Gewebeproben, die mir Anfang August entnommen wurden, werden dem KH nun nach meiner Einwilligung zur Verfügung gestellt
– Diese Proben gehen dann nach Hannover, Berlin  und USA und ich werde für die Studie registriert
– Meine Hormonspirale hätte ich mir schenken können.. die muss raus
– Sobald in einigen Tagen das „Go“ von den Ärzten kommt, startet eine 3-Wöchige Hormontherapie mit einer täglichen Tabletteneinnahme (ja super, täglich Tabletten nehmen ist genau das richtige für mich…..genau deswegen habe ich mich vor Jahren gegen die Einnahme der Pille entschieden…grmpf)
– Ich werde dadurch quasi in die Wechseljahre versetzt (dann weiß ich wenigstens schon, wie es sich anfühlt, wenn es in ein paar Jahrzehnten so weit ist ;-))
– Nach der 3-Wöchigen Tabletteneinnahme steht dann die OP an und damit wird der Tumor wieder untersucht und mit den Gewebeproben von Anfang August verglichen
– gewünschtes Ergebnis ist dann natürlich, dass der Tumor auf die Hormone entsprechend reagiert hat und ich nach der OP „nur“ bestrahlt werde und keine Chemo machen muss. Um die anschließende ca. 10-jährige Hormonbehandlung komme ich eh nicht drum herum.
– und natürlich darf ein Selbstkostenanteil von EUR 300,- nicht fehlen. Aber als der Arzt mit dem „Es würden Kosten auf Sie zukommen“-Gespräch startete, habe ich mehr erwartet. Geht also.

es bleibt spannend

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